Herzlich willkommen!
Sie schreiben ein Buch oder ein Theaterstück? Sie arbeiten an einem
Drehbuch oder an einer Kurzgeschichte? Glückwunsch! Schreiben ist eines der schönsten Dinge
der Welt! Aber es ist auch eine der einsamsten und schwierigsten
Beschäftigungen, wenn man alleine vor seinem Text sitzt, ohne Hilfe,
ohne Unterstützung.
Das will Tatort-Schreibtisch ändern!
Von den Profis lernen – das ist die Logline unserer Autoreninitiative. Erfahrene und erfolgreiche Schreib-Profis berichten auf dieser Webseite von ihrer Arbeit und verraten Ihnen Tipps und Tricks, mit
denen Sie auf dem Buchmarkt oder im Drehbuchgeschäft erfolgreich sind.
Das Herz unserer Initiative ist das
Autorenpaten-Programm. Hier bieten Ihnen über 40 renommierte und professionell schreibende Autorinnen und Autoren an, Sie und Ihr Schreibprojekt mit ihrem Wissen und ihrem Rat zu begleiten.
Mit unserem Autorenpaten-Programm sind wir Partner des innovativen Verlagsprojektes
Woobooks. Alle Manukripte, für die bei einem unserer Autorenpaten und -patinnen eine Manuskripteinschätzung gebucht wurde, haben die Chance auf eine Verlagsveröffentlichung.
In unserer Rubrik
"Tatort -Schreibtisch: Ausgezeichnet!"
präsentieren wir preisgekrönte oder preisnominierte Kurzgeschichten,
die den jeweiligen Autoren große Beachtung verschafft haben - zum
Nachlesen und zum Mut machen.
Ergänzt wird unsere Seite durch verschiedene Rubriken: zum Beispiel die
"Frage der Woche", die
"Schreibregel der Woche" oder auch der
"Tatort
der Woche", in der bekannte Autoren ihren Arbeitsplatz vorstellen.
In der Rubrik
Über Tatort-Schreibtisch erklären wir kurz, wie die Webseite funktioniert, in der Rubrik
FAQ beantworten wir alle Fragen zu unserem Autorenpaten-Programm.
Viel Spaß beim Lesen!
Ihr
Markus Stromiedel

Markus Stromiedel ist Autor und Drehbuchautor und Initiator von "Tatort-Schreibtisch" weiterlesen
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Profiautoren als RatgeberHilfe durch das Autorenpaten-Programm
Im Autorenpaten-Programm von Tatort-Schreibtisch haben Sie die
Möglichkeit, sich für Ihr aktuelles Schreibprojekt eine professionelle
Autorin oder einen erfolgreichen Autor als Ratgeber an Ihre Seite zu
holen. Das Angebot reicht vom
Info-Gespräch über die fachliche
Einschätzung Ihres Manuskriptes bis zur Beratung bei Ihrer Verlags- oder
Agentur-Bewerbung.
Alle Autorenpaten sind erfahrene Schreib-Profis, die ihre Texte erfolgreich in
Verlagen veröffentlichen, häufig preisgekrönt sind und z.T.
auch als Dozenten lehren. Tatort-Schreibtisch ist Partner von
Woobooks.
Es gibt folgende Autorenpaten-Programme:
Was Sie schon immer fragen wolltenIhr
Autorenpate oder Ihre Autorenpatin telefoniert mit Ihnen und gibt Ihnen Antworten auf Ihre
Fragen zu Verlagen, zur Buchbranche, zur Kino- und Fernsehlandschaft oder
der Theaterwelt.
Einschätzung Ihres Textes / Buches / DrehbuchesIhr
Autorenpate oder Ihre Autorenpatin liest und analysiert Ihr Manuskript und schreibt für Sie
auf, was gelungen ist und wo Ihr Text noch Arbeit braucht. Da Ihr
Autorenpate fachlich erfahren und nur Ihnen verpflichtet ist, werden Sie
eine sowohl genaue als auch offene Einschätzung bekommen. Auf Wunsch
können Sie danach mit Ihrem Autorenpaten über Ihr Manuskript sprechen
und sich Rat einholen, wie Sie Ihren Text verbessern können.
Beratung bei Ihrer Verlags- oder Agenturbewerbung
Ihr
Autorenpate oder Ihre Autorenpatin liest Ihr Exposé und sichtet Ihre
Bewerbungsunterlagen und gibt Ihnen anschließend schriftlich eine genaue
Rückmeldung, an welchen Punkten Sie noch arbeiten müssen, damit ihre
Bewerbung bei einem Verlag oder einer Agentur Erfolgschancen hat. Auf
Wunsch können Sie anschließend mit Ihrem Autorenpaten über Ihr Exposé
und die Bewerbung sprechen und Antworten auf Ihre Fragen bekommen.
Individuelles PatenprogrammBei einigen der Autorenpaten haben Sie die Möglichkeit, ein
individuelles Coaching zu buchen. Hier geht der Autorenpate tiefergehend auf Sie und
Ihre Probleme beim Schreiben ein und versucht, Ihnen Wege und Tricks
aufzuzeigen, sich und Ihren Stil noch weiter zu verbessern. Auf Wunsch begleitet Ihr Autorenpate Sie während Ihrer Bucharbeit.
FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Autorenpaten-Programm Das Programm und die Preise im Detail Das sind die Autorenpaten Manuskript für das Autorenpatenprogramm einreichen
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Autorenpatin der WocheBritt Reißmann
Autorenpatin für Prosa
Britt Reißmann schreibt nicht nur
Krimis, sie arbeitet auch bei der Stuttgarter Mordkommission, was ihr
eine Menge Recherchearbeit erspart...
Neben sieben Romanen und zahlreichen
Kurzgeschichten schrieb sie auch ein Theaterstück für das Stuttgarter
Theater „Die Rampe“ und ist Mitherausgeberin einer Krimi-Anthologie. Sie
ist seit mehreren Jahren Jurorin für den Delia-Literaturpreis, eine
Auszeichnung, die sie selbst 2009 für ihren Roman „Der Traum vom Tod“
erhielt.
Brit Reißmann ist eine der Paten im
Autorenpaten-Programm von Tatort-Schreibtisch.Bibliographie (Auswahl)
ProsaDer Brunnen der verlorenen Träume, Kalke
Der Ruf der Schneegans, Emons
Zimmer ohne Aussicht, Kriminalroman , Emons
Blutopfer, Diana
Scherbenkind, Diana
Kurzgeschichten in Anthologien:"Saint Tropez mit Hindernissen", in: Mördchen für’s Örtchen, KBV
"Babysitter inklusive", in: Mütter, Mafia and friends, Bastei Lübbe
"O Tannenbaum", in: Tod unterm Tannenbaum, Theiss
"Das Schweigen der Hühner", in: Ein Mord von Welt, Oertel & Spöhrer
zum Autorenpaten-Programm weiterlesen
Tatort der WocheKrasser Gegensatz
von Beatrix KramlovskyIch schreibe überall: an der Bushaltestelle, im Café, auf Flughäfen und in Bahnhöfen. Aber die Endfassung wird immer hier an meinem Schreibtisch erstellt, in absolutem Frieden, der in krassem Gegensatz zu dem steht, was ich erfinde und festhalte...
Schon meine ersten Beiträge fürs Feuilleton in den 70er Jahren
waren von Gewalt geprägt, was mir – ich war damals eine sehr fröhliche
Studentin – gar nicht so sehr auffiel. Später wurden Ausgrenzungen und
Gewalt neben Heimatbegriff und Kulturenvergleich zu meinem Lebensthema.
Kein Wunder, dass ich so Zugang zur Krimiwelt fand. Ich schreibe keine
typischen Krimis, aber ich beschäftige mich damit, wie man zum Opfer
oder zum Täter wird, egal, auf welche Art, in welcher Form und
Intensität; im Grunde beschreibe ich also den Menschen in all seiner
Pracht und Fehleranfälligkeit.
Beatrix Kramlovsky ist Tatort-Schreibtisch-Autorin und hat für die Reihe
"Tatort-Scheibtisch: Ausgezeichnet" ihre preisnominierte Kurzgeschichte "Dreimäderlhaus" beigesteuert
Mehr Informationen über die Krimi-Kurzgeschichte "Dreimäderlhaus"
E-Book ohne Anmeldung kaufen weiterlesen
Frage der WocheIch will mein Manuskript an einen Verlag senden. Wie muss das Manuskript aussehen? Ich habe gehört, es ist ein besonderer Zeilenabstand notwendig - stimmt das?
von Markus StromiedelAnders als früher, ist heute der Zeilenabstand bei einem Manuskript nicht mehr wirklich entscheidend. Vor der Nutzung des Computers mussten die mit der Schreibmaschine getippten Texte einen
größeren Zeilenabstand (etwa einen 1,5fachen Abstand) haben, da die
Lektoren per Hand und auf dem Papier das Manuskript durchgearbeitet haben und Platz für
ihre Anmerkungen brauchten. Heute wird ein Text zumeist am Computer
geschrieben und auch durchgearbeitet, daher ist der Zeilenabstand im Grunde unerheblich.
Zwei Maßgaben sind bei der Formatierung eines Manuskriptes von Bedeutung:
1. ) Der Text muss angenehm lesbar sein. Hier kann - je nach gewählter Schriftart - der Zeilenabstand variieren. Ich empfehle, den Zeilenabstand in Word auf "mindestens" zu stellen und dann einen Abstandswert einzustellen, der 3 bis 4 pt (pt = Punkt = Maßeinheit aus dem Buchdruck) größer ist als die gewählte Schriftgröße. Nutze ich etwa eine 11pt-große Schrift, stelle ich den Zeilenabstand auf "mindestens 14 pt". Dazu nehme ich eine serifelnlose Schriftart, zum Beispiel die Calibri.
Und 2.) Wichtig ist die Formatierung des Textes auf die sogenannte Normseite, also pro Seite 30 Zeilen mit maximal 60 Anschlägen pro Seite, was im Schnitt eine Zeichenzahl von etwa 1500 Anschlägen pro Seite ergibt.
Ansonsten gilt: Auf das Deckblatt gehört der Name des Autors und der Titel des Buches, ich empfehle dazu noch einen kurzen Teaser mit einem oder zwei Sätzen, der den Inhalt beschreibt bzw. anreißt und Lust auf den Text macht (so wie ein Klappentext oder die Inhaltsvorschau auf der Rückseite eines gedruckten Buches), und dazu eine E-Mai-Adresse und eine Telefonnummer für die schnelle Kontaktaufnahme während der Lektüre. Die Seitenzahlen nicht vergessen, und dazu eine unaufdringliche Fußzeile mit dem Titel und dem Autorennamen.
Es gibt Verlage, die besondere Formatierungsvorgaben für Manuskripte, die ihnen zugeschickt werden, haben. Also immer vorab auf den Webseiten des Verlages informieren und nachsehen, in welcher Form und auf welchem Weg Manuskripte eingereicht werden können.
Übrigens: Auch bei diesem Thema helfen die Profi-Autoren im
Autorenpaten-Programm von Tatort-Schreibtisch. Wer Hilfe bei der Entwicklung eines Exposés braucht oder wer Fragen zu seiner Bewerbung als Autorin oder Autor bei einem Verlag oder einer Verlagsagentur hat, kann sich professionelle Unterstützung holen. Ich würde diesen Weg empfehlen, da eine Bewerbung perfekt sein muss, um eine Chance zu haben.
Markus
Stromiedel schreibt schon seit vielen Jahren als Autor und
Drehbuchautor und blickt auf eine Reihe von sehr erfolgreichen Filmen
und Büchern zurück. Der "Vater" des Kieler Tatort-Kommissars Klaus
Borowski ist zudem Initiator des Autoren-Projektes "Tatort-Schreibtisch"
und gib im Rahmen des Autorenpaten-Programms sein Wissen an ratsuchende
Autorinnen und Autoren weiter.
Mehr Informationen über Markus Stromiedel
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Anmerkungen? Ergänzungen? Korrekturen? weiterlesen
Tatort-Schreibtisch-Buch der WocheJan Schröters "Goldene Schreibregeln"
Der erfolgreiche Roman- und Drehbuchautor Jan Schröter verrät in diesem
höchst vergnüglichen Schreibratgeber 22 Regeln, die ihm auf dem Weg zum
Autor geholfen haben...
Das ist nicht nur für werdende Autoren interessant, sondern auch
für alle, die mehr von der Welt erfahren möchten, in der sich Autoren
bewegen. Denn Schröter gibt nicht nur Schreibtipps, sondern er ergänzt
seine Ratschläge mit augenzwinkernden Berichten aus seinem Arbeitsleben.
Absolut lesenswert!
»Jan Schröter ist ein Spezialist für
existentielle Fragen in lockerem Unterhaltungston, und er beantwortet
sie mit einem sehr feinen, leisen Humor.« - BRIGITTE
Der ultimative Bericht aus der Autorenpraxis - amüsant und lehrreich!ISBN 9783946312154
136 Seiten
Print-Ausgabe: 12 € (A: 12,40 €)
E-Book: 9,99 €
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Jan Schröter
kennt die Höhen und die Tiefen des Autorendaseins schmerzlich genau. Er
arbeitete als Journalist und Kolumnist, schrieb Reiseführer und
Kurzgeschichten, massierte die Herzen der Zuschauer mit seinen
Drehbüchern für den ZDF-Kultdampfer „Das Traumschiff“ und war jahrelang
Stammautor der ARD-Serie „Großstadtrevier“. Bekannt geworden ist er
durch seine absurd-komischen Krimis und Romane, in denen er
augenzwinkernd und nicht ohne Mitgefühl seine Figuren ins Chaos stürzt.
Autorenportrait von Jan Schröter
LESEPROBEVor
einiger Zeit bat mich mein Verleger um einen kurzen Text darüber, wie
ich ein Autor geworden bin. Er wusste damals bereits, dass ich
diesbezüglich einige schillernde Geschichten zu bieten hatte. Und als
ich meinen Text ablieferte, war uns beiden klar: Dies kann nur das erste
Kapitel eines Romans sein.
Das wurde es dann auch. Der Roman
„Wie mich mein Deutschlehrer fast umbrachte … ich als russischer Arzt
praktizierte, das Liebesleben einer Chefsekretärin beflügelte und
trotzdem Autor wurde“ verpackt persönliche Erfahrungen in eine fiktive
Rahmenhandlung. Zur Auflockerung, als „Running Gag“ und um zwischendurch
immer mal wieder den Bezug zum Schreiben herzustellen, verpasste ich
jedem Kapitel mindestens eine besondere, schrifttypisch abgesetzte
Textzeile. In diesen Zeilen formulierte ich Schreibregeln, 22 griffige
Thesen aus der Praxis des Autorendaseins.
Und als der Roman fertig war, meldete sich wieder mein Verleger.
„Diese
Schreibregeln, die sind großartig! Damit musst du mir unbedingt noch
ein Buch schreiben. Für unsere Berufskollegen und überhaupt für
jeden, der sich für das Schreiben interessiert.“
Ich hasse die
meisten pädagogischen Sachbücher. Und zwar aus Erfahrung, ich habe in
grauer Vorzeit Erziehungswissenschaft studiert. Spätestens, wenn man
konsterniert und allein vor einer voll aus dem Ruder gelaufenen Horde
Achtklässler steht, wird einem bewusst, dass man 99 Prozent dieser
Schlaubergerliteratur in die Tonne treten kann. Deshalb lautete meine
Antwort:
„Die 22 Schreibregeln meine ich zwar durchaus ernst.
Aber das ist weder in didaktisch durchdachter Reihenfolge sortiert, noch
begründet es eine verbindliche Schreiblehre.“
„Schon klar“, antwortete mein Verleger, von meiner abwehrenden Haltung unbeeindruckt.
„Ich
bin kein Literaturprofessor“, versuchte ich es noch einmal, „die Regeln
decken sich mit meiner persönlichen Berufserfahrung, das ist alles. Ich
möchte kein Schulbuch schreiben, sondern unterhaltsame Geschichten
erzählen.“
„Mach das“, sprach mein Verleger gelassen.
„Hauptsache, es geht dabei um die Schreibregeln. Ich bin mir sicher, du
hast dazu etwas zu sagen.“
Und das haben Sie jetzt davon.
Ergänzend
zu den »Goldenem
Schreibregeln« hat Jan Schröter ein zweites Buch geschrieben, einen
Roman, in dem er seinen Weg zum Autor bescheibt: »Wie mich mein
Deutschlehrer fast umbrachte …«
© Autorenfoto: Hocky Neubert weiterlesen
Schreibregel der WocheEin funktionstüchtiger Plot erzählt sich auf der Fläche einer Briefmarke
von Jan Schröter
© Autorenfoto: Hocky NeubertGeschichten können in drei Absätzen erzählt werden oder in drei Bänden à 3000 Seiten. Ungeachtet der Länge lässt sich jedes Epos auf einen Plot herunterbrechen. Auf den einen Satz, der aussagekräftig dieses Gesamtwerk beschreibt. Diesen Satz wollen alle hören, die Ihr Werk noch nicht gelesen haben...
Erst recht, wenn es noch gar nicht verlegt worden ist und Sie
versuchen, einen Agenten oder einen Verlag oder eine Filmproduktion
dafür zu interessieren. Bevor diese Leute Ihrem Werk Aufmerksamkeit
widmen, wollen sie mit einem Satz geködert werden.
Das nervt viele
Autoren erheblich, mich auch. Verständlich ist es allerdings schon. Man
kann ja wohl erwarten, dass einem wenigstens der Autor kurzgefasst und
in präzisen Worten erklären kann, worum es in seiner Geschichte geht.
Dafür
darf man gerne auch mehr als einen Satz benutzen. Nur ausufern darf es
nicht. Die Hauptfigur, ihr Ziel, ihre Motivation, das große Hindernis
auf dem Weg zum Ziel, vermeintliches Scheitern, Überwindung und finaler
Erfolg. Damit lassen sich schon etliche Geschichten erzählen. Zum Beispiel der Kinofilm „E.T. – Der Außerirdische“:
„Ein außerirdisches Wesen findet sein Raumschiff nicht mehr, mit dem es in seine Heimat zurückkehren könnte. Es wird vom zehnjährigen Elliott entdeckt, dem Einsamkeit nicht fremd ist, weil er gerade von seinem Vater verlassen wurde. Elliott und andere Kinder beschützen den Außerirdischen vor bedrohlichen Regierungsagenten, die E.T. letztlich doch erwischen. Er stirbt scheinbar, aber durch das zurückkehrende Raumschiff und die tatkräftige Hilfe der Kinder gelingen Wiedererweckung, Flucht und Heimkehr des Außerirdischen.“Sich einen Roman von 500 Seiten abzuringen, ist hart. Dafür den Klappentext zu schreiben und den Plot sozusagen auf dem Format einer Briefmarke zu erzählen, ist manchmal fast noch härter. Es ist durchaus einfacher, Geschichten zusammenzufassen, für die man nicht hart arbeiten musste, weil sie nämlich von anderen geschrieben wurden. Falls Sie also solche Zusammenfassungen üben möchten:
Wählen Sie sich eine Ihnen gut bekannte Geschichte (Kurzgeschichte, Roman, Film…) aus. Und dann versuchen Sie, den Kern dieser Geschichte in wenigen Sätzen zu erzählen.
Das kann Nerven kosten.
Doch so lässt sich diese Fähigkeit trainieren. Spielt man das mit mehreren Leuten gleichzeitig („Jeder schreibt jetzt den Plot von ‚Harry und Sally‘ auf. Zeit: 10 Minuten. Achtung, fertig, los!“) und liest man sich gegenseitig die Ergebnisse vor, kann es sogar richtig Spaß machen.
Und wenn man dieses Kapitel in einem Satz zusammenfasst? Dann könnte der so aussehen:
Legen Sie den Kern ihrer Geschichte frei, das zentrale Bedürfnis ihrer Hauptfigur, ihr äußeres und ihr inneres Ziel, bevor Sie den Plot und seine Wendepunkte in wenigen Sätzen zusammenfassen.Lassen Sie mich noch zwei Sätze hinzufügen:
Das klappt nicht sofort, das muss man üben. So wie alles beim Schreiben.
Diese Regel stammt aus dem Tatort-Schreibtisch-Buch:
Jan Schröters "Goldene Schreibregeln" - 22 Tipps für Autoren und alle, die es werden wollen

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Autorenportrait von Jan Schröter
© Autorenfoto: Hocky Neubert
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Autoren live: Tatort-Schreibtisch-Hörbuch der WocheKlaus Stickelbroeck: "Blindgänger"
Der sympathisch-chaotische Privatdetektiv Hartmann schlägt sich wieder durch! Diesmal nimmt Hartmann einen Job als Bodyguard bei der Schauspielerin Carmen Vlint an, die fest davon überzeugt ist, dass ihr ein Stalker nachstellt...
... Einen reichlich zudringlichen Fan, dem so etwas zuzutrauen wäre, hat Hartmann im Handumdrehen ermittelt. Trotzdem wird er von Carmen Vlints Ehemann Frank gefeuert, denn es gelingt einem Unbekannten, in Carmens Villa einzudringen. Als dann auch noch ein Mord passiert, ist das Chaos perfekt. Mit der Hilfe seiner Kumpels Regenrinnen-Rita, Krake, Angie und Huren-Heinz versucht Hartmann, Licht ins Dunkel der Geschehnisse um die schöne Carmen zu bringen...
Mit schnodderigem Ton und viel Liebe zu
seinen Figuren lässt Klaus Stickelbroeck in diesem Hörbuch seinen
Privatdetektiv Hartmann ermitteln.
ISBN 9783946312321
Hörbuch zum Download: 9,99 €
Buch kostenlos hören
Hörbuch ohne Anmeldung kaufen
Klaus Stickelbroeck arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Er wurde 1963 in Anrath geboren und lebt in Kerken am Niederrhein. Mit der Reihe um den Ex-Profifußballer und Privatdetektiv Hartmann, zu der auch "Blingänger" gehört, begeistert er nicht nur seine Fans im Rheinland. Der Hartmann-Krimi FISCHFUTTER wurde 2011 als einer der fünf besten deutschsprachigen Kriminalromane für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
„Tatort Schreibtisch - Autoren live“
ist eine Hörbuch-Reihe, in der renommierte und beliebte
Schriftstellerinnen und Schriftsteller ihre eigenen Bücher vorstellen.
Jeden Monat erscheint ein Roman, ungekürzt und wie bei einer
Autoren-Lesung vom Autor selbst eingesprochen. Das ist für Fans eine
Chance, ihre Lieblingsautoren ganz neu kennenzulernen, und für alle
anderen eine gute Gelegenheit, neue und besondere Autoren zu entdecken.
weiterlesen
Tatort-Schreibtisch-Autor der WocheMarkus Stromiedel: Die Spannung steigen lassen
Ein Autorenportrait von Bernd SchmidtWir schreiben das Jahr 1994. Die Menschheit kommuniziert in Form von
Briefen, Faxen und Telefongesprächen. Ein Kölner Filmproduzent berichtet
mir von einem jungen, hochbegabten Autor, der ein
Science-Fiction-Drehbuch geschrieben habe, für das er von der
Filmstiftung NRW ausgezeichnet worden sei. Ich lese es. Ich bin
begeistert...
In der mit MATRIX vergleichbaren Geschichte werde ich in eine Zukunft entführt, die ich zwar nicht erleben möchte, die mich aber gleichwohl fasziniert. Diesen Autor will ich kennenlernen.
Wenige Woche später sitzt mir Markus Stromiedel ganz analog in meinem Dahlemer Verlagszimmer gegenüber, und ich weiß: Wir werden gemeinsam in die digitale Zukunft gehen.
Wir waren junge Männer damals, Markus und ich. Aber wir hatten eine ähnliche Sicht auf die Dinge und erkannten schnell unsere Pappenheimer. Das ist in der laut tönenden Medienbranche nicht unwichtig.
Markus pflegte den leisen, genauen Ton. Er strahlte Verlässlichkeit aus, und er forderte sie auch ein. Charmant fragte er nach dem, was er für angemessen hielt. Und forderte es ein. Äußerlich gelassen, kochte es aber in seinem Inneren. Er schickte mir Szenarien: Verschüttete Menschen kämpften in einem alten, giftmüllgefüllten U-Bahnschacht ums Überleben; ein wahnsinniger Erpresser steuert einen Öltanker auf die ostfriesische Küste zu; ein Saboteur wütet auf einer Ölbohrinsel in der Nordsee …
Lächelt sagte er damals: „Ich kann nur über Helden schreiben.“ Und er tat es. Er schrieb über Helden des Alltags (denn sie mussten TV-kompatibel sein) und über Helden in einem zukünftigen Leben, als er sich – nun auch zum Romanautor geworden – wieder dem Science-Fiction-Genre zuwandte.
Die Dialoge und die Szene waren und sind sein Metier, und auch seine Prosa hat immer wieder den filmischen Zugriff. Markus weiß, wie er unsere Spannung steigen lässt.
Aber als Autor hat sich nie allein hinter dem Schreibtisch wohlgefühlt. Immer wollte er auch wissen, wie es „gemacht“ wird. Als ich ihn kurze Zeit, nachdem wir uns kennengelernt hatten, zur Bavaria bringen konnte und ihm den Rat gab, nicht nur im Büro Zeit zu verbringen, sondern auch am Set und in der Kantine, baute er sich Kenntnisse und ein Netzwerk auf, von dem er noch heute profitiert.
Toll ist, dass er seine Erfahrungen nicht für sich behalten kann. Dass er immer wieder junge Menschen zur Mitarbeit motiviert. Einige Drehbuchautoren können sich dafür bei ihm bedanken.
Angefangen hat er als Journalist. Er kann recherchieren. Ich erinnere mich, wie er damals in der ZEIT über eine Gletschertour auf das Wiesbachhorn schrieb: „Dann hänge ich in der Luft, die Füße gegen den Fels gestemmt, stoße mich Schritt für Schritt an der senkrechten Wand ab, während ruckend das Seil nachgibt. ‚Wenn er jetzt loslässt…‘, schießt es mir eine Sekunde lang durch den Kopf. Noch nie habe ich mich zugleich so ausgeliefert und so sicher gefühlt.“ Klingt das nicht schon nach Drehbuch?
Und ist es nicht auch ein Bild für unsere Medienwelt, in der man sich – zugegebenermaßen – eher ausgeliefert als sicher fühlt?
Seit seinem ersten Drehbuch hat Markus einen steilen Medienberg erfolgreich erklommen. Ich bin gespannt, welches Gebirge er sich als nächstes vornimmt und bleibe sichernd als sein Verleger gern an seiner Seite.
Bernd Schmidt ist geschäftsführender Verleger des Bühnenverlages "Kiepenheuer Bühnenvertrieb" in Berlin
Markus Stromiedel ist Tatort-Schreibtisch-Autor und hat das Tatort-Schreibtisch-Sachbuch "Autoren, traut euch!" geschrieben. Der Text ist dem Sammelband "Hört mir jemand zu?" erschienen. Außerdem ist Markus Stromiedel Autorenpate im Tatort-Schreibtisch-Autorenpaten-Programm. Mehr Informationen über das Buch "Hört mir jemand zu" Buch kostenlos lesen
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Autorenfoto: Jörg Schwalfenberg weiterlesen
Exklusiv nur bei "Tatort-Schreibtisch":Bücher kostenlos lesen und hören
"Tatort Schreibtisch" ist eine Initiative des Kick-Verlages, der sich der Leseförderung von Kindern und Jungendlichen sowie der Autorenförderung verschrieben hat. Im Rahmen dieser Förderprogramm ermöglicht "Tatort Schreibtisch" auf seinen Webseiten, alle Bücher aus seinem Programm kostenlos zu lesen und zu hören.
Um dieses exklusive und einmalige Angebot anzunehmen, brauchen Sie nur ein kostenloses Tatort-Schreibtisch-Konto zu eröffnen, um sofort danach auf Ihrem Smartphone oder Ihrem Computer alle Bücher und Hörbücher lesen zu können. Die ersten 40-50 Seiten oder die ersten 45-60 Minuten sind immer kostenlos, danach werden Sie gebeten, von "Tatort Schreibtisch" z.B. auf ihrem Social Media Account zu berichten, als Dankeschön schalten wir Ihnen weitere Abschnitte des jeweiligen Buches frei.
Hör- und Lesestoff finden Sie hier:
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